Publikationen

Neue Artikel

  • Sinnesänderung. Gedanken zur Transformation mit Justin dem Märtyrer, in: Thomas Möllenbeck / Ludger Schule (Hgg.), Transformation. Von der Dynamik christlicher Spiritualität, Münster 2024, 47-62.
  • Offenbarung am säkularen Lernort Schule?, in: Wort und Antwort 64 (2023) 169-174.
  • Die Schrift geistlich verstehen. Schriftlesung und Schriftverständnis bei Origenes, in: Claudio Ettl / Gerhard Hotze / Gudrun Nassauer / Christian Uhrig (Hgg.), Eigenmächtig ausgelegt oder vom Geist getragen? Geistliche Schriftauslegung – Versuch einer Standortbestimmung, Würzburg 2023 (Sensus plenior. 1), 139-168.
© karandaev
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Monographien

„UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN“

ZUR REZEPTION VON JOH 1,14A UND ZUR THEOLOGIE DER FLEISCHWERDUNG IN DER GRIECHISCHEN VORNIZÄNISCHEN PATRISTIK, MÜNSTER 2004 (MBT 63)

Der Johannesprolog hat mit seiner Aussage "Und das Wort ist Fleisch geworden" den vielleicht "kühnsten Vers der ganzen Bibel" (Klaus Müller) formuliert. Die Studie fragt danach , ob und gegebenenfalls wie die griechischen Kirchenschriftsteller bis zum Konzil von Nizäa (325) auf diesen Bibelvers zurückgegriffen haben. Dabei geht es genauso um die unterschiedlichen Arten einer formalen Rezeption wie um eine inhaltliche Rezeption. Die Art der Nutzung ist dabei jeweils sehr unterschiedlich und insgesamt eher von der eigenen theologischen Konzeption des Autors motiviert als von der ursprünglichen Aussageabsicht des Johannesevangeliums.

Zum Schluss unternimmt die Studie einen kurzen Ausflug in die Theologie der Gegenwart, die von einer Inkarnationsvergessenheit befallen ist, und fragt nach Impulsen der herausgearbeiteten Vätertheologie für den aktuellen theologischen Diskurs.

 


Sorge für die Einheit, über die nichts geht

ZUM EPISKOPALEN SELBSTVERSTÄNDNIS DES IGNATIUS VON ANTIOCHIEN, ALTENBERGE 1998 (MTHA 55)

Ist der antiochenische Bischof Ignatius innerhalb der altkirchlichen Ämterentwicklung lediglich der erste Zeuge für die Existenz eines einzelnen Bischofs (Monepiskopat), oder bezeugt er bereits den Bischof als Monarchen (monarchischer Episkopat)? Bedeutet das den Abschied von der kollegialen Gemeindeleitung? Diese Fragen werden unterschiedlich beantwortet. Oft ergeben sich dabei Widersprüche.

Die Studie diskutiert die Frage eingehend, indem sie zunächst die Briefe des Ignatius auf ihre Amtstheologie hin untersucht und in einem zweiten Schritt ihren Blick auf das Selbstverständnis des Ignatius richtet und danach fragt, wie Ignatius selbst sich als Bischof verstanden hat. Damit leistet sie auch einen Beitrag zur Ämterstruktur und Amtstheologie sowie zum Gemeindebild am Beginn des zweiten Jahrhunderts.


MIT RELIGION BERUF GESTALTEN?!

MATERIALIEN ZUM BERUFSBEZUG IM BRU

Alle Jahre wieder in der ersten Religionsstunde mit einer neuen Berufsschulklasse: Die Lehrkraft betritt den Raum, Vorstellungsrunde, um die neuen Schülerinnen und Schüler kennenzulernen. Und meistens dauert es nicht lange, bis die Sinnfrage auf den Tisch kommt: „Warum Religionsunterricht in der Berufsschule? Ich dachte, in der Berufsschule sind wir endlich durch mit Fächern wie Religion und lernen nur das, was wir für unseren Beruf wirklich brauchen und was für unsere Prüfung wichtig ist!“ Wie dieser Sinnfrage begegnen? Am besten mit einem Religionsunterricht, der konsequent berufliche Aspekte thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler wollen im Religionsunterricht etwas Neues lernen. Sie wollen etwas lernen, das sie im späteren Berufsleben gebrauchen können. Die Lebenswelt von Berufsschülerinnen und -schülern ist zu einem großen Maße von ihrer Ausbildung bestimmt. Sollen religiöse Fragen von ihnen nicht als Zeitverschwendung empfunden werden, sondern ihr Potenzial entfalten, ist im Religionsunterricht ein dezidierter Berufsbezug notwendig. Dazu bietet dieses Buch grundsätzliche Hinweise und Tipps. Der Fokus des Bandes liegt auf konkreten Bausteinen mit ausgearbeiteten Arbeitsblättern zu ausgewählten lehrplanrelevanten Themen:

  • Gott und Mensch
  • Ethik
  • Bibel
  • Interreligiöser Dialog
  • Achtsamkeit/Spiritualität/Leben aus dem Glauben.

Damit der Religionsunterricht auch morgen noch bei der beruflichen Kompetenzentwicklung von Jugendlichen eine Rolle spielt.


Sammelbände

EIGENMÄCHtIG AUSGELEGT ODER VOM GEIST GETRAGEN?

GEISTLICHE SCHRIFTAUSLEGUNG – VERSUCH EINER STANDORTBESTIMMUNG

 

Geistliche Schriftauslegung gilt im akademischen Bereich oftmals als suspekt und wird zumindest im deutschen Sprachraum wenig beachtet. Andererseits ist in den letzten Jahrzehnten das Bewusstsein gewachsen, dass eine Beschränkung auf historisch-kritische Methoden der Schriftauslegung einseitig sein und sogar vom Lesen der Bibel abschrecken kann.
Der Band dokumentiert die Beiträge einer Tagung zur Standortbestimmung geistlicher Schriftauslegung. Er bildet den Auftakt einer Reihe, die markante Beispiele geistlicher Lektüre der Schrift aus verschiedenen Epochen der Geschichte vorstellt und sie in ein Verhältnis zur historisch-kritischen Exegese setzt.


zwischen heimat und fremde

AUF DER SUCHE NACH DEM EIGENEN LEBEN

Mit dem Fremden konfrontiert zu sein, löst vielfach Ängste aus. Im gesellschaftlichen Leben wie im Glauben stellt sich die Alternative, dem Anderen zu begegnen oder sich vor ihm zu verschließen. Was trägt und was birgt? Was bedeutet es für Christen, als Pilger, als Fremdgänger mit einer Verheißung zu leben? Im Angesicht des Geheimnisses, das wir Gott nennen, ereignen sich Erfahrungen ritueller Beheimatung oder des Betens, die Menschen zu sich selber finden lassen oder aus sich herausrufen. Nicht zuletzt ist das Spannungsfeld Heimat und Fremde aktuell im sozialen und politischen Bereich relevant, der Umgang mit dem fremden Anderen eine diakonische Herausforderung. Biblische, systematische, praktisch- und spiritualitätstheologische Impulse beleuchten das Thema Heimat und Fremde und mit ihm die Suche nach dem eigenen Leben.


ZEIT UND GEIST

SPIRITUELLE UND THEOLOGISCHE IMPULSE ZUM UMGANG MIT DER ZEIT

Über Zeit, von der es heute nie genug gibt, wird viel geredet. Zeit ist kostbar, auch und gerade im Bereich der Pastoral. Anforderungen durch die Umgestaltung pastoraler und schulischer Räume und Ausdifferenzierung des Arbeitens erfordern eine Anpassung des Zeitmanagements. Oft stellt sich die Frage: Manage ich meine Zeit oder managt die Zeit mich? Was haben Schnelllebigkeit, wandelndes Zeitempfinden, Gegenwartsschrumpfung, Zeitdruck und gleichzeitig steigende Wertschätzung für Freizeit für eine spirituelle Lebensgestaltung zu sagen? Spiritualität wird als Ressource (wieder) entdeckt und mehr und mehr zum Bedürfnis vieler Zeitgenossen. Vier thematische Säulen: Spiritualität christlicher Existenz, franziskanische Spiritualität, Heil & Spiritualität und Dialog der Religionen & Spiritualität kommen dabei zum Tragen. Theologisch fundiert werden im vorliegenden Band Zugänge zum Umgang mit der Zeit in Alltag und Beruf und zur Gestaltung von Spiritualität vor dem Zeithintergrund der Gegenwart eröffnet.


Regelmäßige Beiträge

Regelmäßig verfasse ich Gottesdienstentwürfe und Predigten für die Zeitschrift Gottes Volk, die im Verlag Katholisches Bibelwerk erscheint.

Aktuell ist mein Beitrag zum Hochfest Allerheiligen (Gottes Volk 8/2020, 39-51).


Meine komplette Publikationsliste finden Sie hier.