Publikationen

Neue Artikel

  • "Kirchengeschichte 2.0". Der Beitrag der Kirchengeschichtsschreibung für die Erneuerung von Kirche, in: ET-Studies 10 (2019) 45-63.
  • "Ihre Religion aber bleibt unsichtbar". Christentum zwischen Heimat und Fremde im Diognetbrief, in: Katharina Karl / Christian Uhrig (Hgg.), Zwischen Heimat und Fremde. Auf der Suche nach dem eigenen Leben, Münster 2019, 95-110.
  • "Erwarte die Hand Deines Künstlers". Gott als Künstler bei Irenäus von Lyon und der Mensch als Kunstschaffender, in: Thomas Möllenbeck / Ludger Schulte (Hgg.), Präsenz. Zum Verhältnis von Kunst und Spiritualität, Münster 2019, 51-62.
© karandaev
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Monographien

„UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN“

ZUR REZEPTION VON JOH 1,14A UND ZUR THEOLOGIE DER FLEISCHWERDUNG IN DER GRIECHISCHEN VORNIZÄNISCHEN PATRIstik, MÜNSTER 2004 (MBT 63)

Der Johannesprolog hat mit seiner Aussage "Und das Wort ist Fleisch geworden" den vielleicht "kühnsten Vers der ganzen Bibel" (Klaus Müller) formuliert. Die Studie fragt danach , ob und gegebenenfalls wie die griechischen Kirchenschriftsteller bis zum Konzil von Nizäa (325) auf diesen Bibelvers zurückgegriffen haben. Dabei geht es genauso um die unterschiedlichen Arten einer formalen Rezeption wie um eine inhaltliche Rezeption. Die Art der Nutzung ist dabei jeweils sehr unterschiedlich und insgesamt eher von der eigenen theologischen Konzeption des Autors motiviert als von der ursprünglichen Aussageabsicht des Johannesevangeliums.

Zum Schluss unternimmt die Studie einen kurzen Ausflug in die Theologie der Gegenwart, die von einer Inkarnationsvergessenheit befallen ist, und fragt nach Impulsen der herausgearbeiteten Vätertheologie für den aktuellen theologischen Diskurs.

 


Sorge für die Einheit, über die nichts geht

ZUM EPISKOPALEN SELBSTVERSTÄNDNIS DES IGNATIUS VON ANTIOCHIEN, ALTENBERGE 1998 (MTHA 55)

Ist der antiochenische Bischof Ignatius innerhalb der altkirchlichen Ämterentwicklung lediglich der erste Zeuge für die Existenz eines einzelnen Bischofs (Monepiskopat), oder bezeugt er bereits den Bischof als Monarchen (monarchischer Episkopat)? Bedeutet das den Abschied von der kollegialen Gemeindeleitung? Diese Fragen werden unterschiedlich beantwortet. Oft ergeben sich dabei Widersprüche.

Die Studie diskutiert die Frage eingehend, indem sie zunächst die Briefe des Ignatius auf ihre Amtstheologie hin untersucht und in einem zweiten Schritt ihren Blick auf das Selbstverständnis des Ignatius richtet und danach fragt, wie Ignatius selbst sich als Bischof verstanden hat. Damit leistet sie auch einen Beitrag zur Ämterstruktur und Amtstheologie sowie zum Gemeindebild am Beginn des zweiten Jahrhunderts.


Sammelbände

zwischen heimat und fremde

AUF DER SUCHE NACH DEM EIGENEN LEBEN

Mit dem Fremden konfrontiert zu sein, löst vielfach Ängste aus. Im gesellschaftlichen Leben wie im Glauben stellt sich die Alternative, dem Anderen zu begegnen oder sich vor ihm zu verschließen. Was trägt und was birgt? Was bedeutet es für Christen, als Pilger, als Fremdgänger mit einer Verheißung zu leben? Im Angesicht des Geheimnisses, das wir Gott nennen, ereignen sich Erfahrungen ritueller Beheimatung oder des Betens, die Menschen zu sich selber finden lassen oder aus sich herausrufen. Nicht zuletzt ist das Spannungsfeld Heimat und Fremde aktuell im sozialen und politischen Bereich relevant, der Umgang mit dem fremden Anderen eine diakonische Herausforderung. Biblische, systematische, praktisch- und spiritualitätstheologische Impulse beleuchten das Thema Heimat und Fremde und mit ihm die Suche nach dem eigenen Leben.


ZEIT UND GEIST

SPIRITUELLE UND THEOLOGISCHE IMPULSE ZUM UMGANG MIT DER ZEIT

Über Zeit, von der es heute nie genug gibt, wird viel geredet. Zeit ist kostbar, auch und gerade im Bereich der Pastoral. Anforderungen durch die Umgestaltung pastoraler und schulischer Räume und Ausdifferenzierung des Arbeitens erfordern eine Anpassung des Zeitmanagements. Oft stellt sich die Frage: Manage ich meine Zeit oder managt die Zeit mich? Was haben Schnelllebigkeit, wandelndes Zeitempfinden, Gegenwartsschrumpfung, Zeitdruck und gleichzeitig steigende Wertschätzung für Freizeit für eine spirituelle Lebensgestaltung zu sagen? Spiritualität wird als Ressource (wieder) entdeckt und mehr und mehr zum Bedürfnis vieler Zeitgenossen. Vier thematische Säulen: Spiritualität christlicher Existenz, franziskanische Spiritualität, Heil & Spiritualität und Dialog der Religionen & Spiritualität kommen dabei zum Tragen. Theologisch fundiert werden im vorliegenden Band Zugänge zum Umgang mit der Zeit in Alltag und Beruf und zur Gestaltung von Spiritualität vor dem Zeithintergrund der Gegenwart eröffnet.


Regelmäßige Beiträge

Regelmäßig verfasse ich Gottesdienstentwürfe und Predigten für die Zeitschrift Gottes Volk, die im Verlag Katholisches Bibelwerk erscheint.

Aktuell ist mein Beitrag zum 28. Sonntag im Jahreskreis (Gottes Volk 8/2018, 6-17).


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