Leben gelingt nicht von selbst. Als katholischer Theologe bin ich überzeugt: Gott beruft jeden Menschen zu einem gelingenden Leben. Wenn ich diesen Ruf vernehme und mich auf einen Weg mit Gott einlasse, dann kann sich mein Leben verändern und gelingen.
Seit meinem Studium liegt der Schwerpunkt meiner theologischen Arbeit im Bereich der Kirchen- und Spiritualitätsgeschichte des Altertums. Diese Epoche, die Theologie der Kirchenväter und die Anfänge christlichen Mönchtums mit den Müttern und Väter der Wüste faszinieren mich. Die Beschäftigung mit Texten und archäologischen Zeugnissen lässt ein vitales und kraftvolles Christentum spüren, das ungemein inspirierend ist. Über die persönliche Faszination hinaus auch für die Kirche und kirchliche Vollzüge von heute, für christliches Leben mitten in unserer heutigen Gesellschaft und für das geistliche Leben und den persönlichen Glaubensweg.
Meine Aufgabe als Kirchen- und Spiritualitätshistoriker sehe ich darin, Personen, theologische Überzeugungen und die geistliche Weisheit des Altertums für heute zugänglich zu machen: im Bereich der theologischen Wissenschaft, für kirchliches Leben und eine zeitgemäße Gestalt von Kirche und für Menschen, die auf der Suche sind nach einem gelingen Leben. Dabei ist es mein Ziel, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, um wirklich und nachhaltig in Kontakt mit Menschen und ihren Lebensfragen zu sein und Veränderungsprozesse hin zu einem gelingenden Leben zu unterstützen.
Konkret arbeite ich in folgenden Bereichen:
In unterschiedlichen Formaten und an unterschiedlichen Orten teile ich meine Erkenntnisse und Gedanken über die christliche Kirchen- und Spiritualitätsgeschichte: in akademischen Lehrveranstaltungen, Studienveranstaltungen im Rahmen der Aus- und Fortbildung von Religionslehrerinnen und -lehrern, in Seminarveranstaltungen für unterschiedliche Bildungsträger sowie in Vorträgen.
Ich forsche und veröffentliche meine Forschungsergebnisse in Büchern und wissenschaftlichen Artikeln.
Ein besonderes Anliegen in Theorie und Praxis ist mir der Religionsunterricht. Der Religionsunterricht ist ein theologischer Ort. Nicht nur, weil in der Schule theologische Fragen diskutiert werden, sondern weil an ihm auch Theologie generiert wird. Der Religionsunterricht ist der Hauptanwendungsort theologischer Fragestellungen. Als Theologe ist es mir wichtig, die in Schule erzeugte Theologie aufzunehmen und mich von den Lebensfragen junger Menschen inspirieren zu lassen. An keinem anderen Ort kommen über mehrere Jahre hinweg mehr Menschen mit religiösen Fragen in Kontakt als in der Schule. Die Zukunft des Christentums liegt daher auch in einem guten schulischen Religionsunterricht.
Hier finden Sie einen Überblick über ganz konkrete Projekte und meine aktuellen Tätigkeiten, meine Kurzbiografie und einen ausführlichen akademischen Lebenslauf.
Kontakt
Ich freue mich darauf, mit Ihnen in Kontakt zu kommen, Ihre Fragen zu beantworten und meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.