Hier finden Sie meine Hinweise zu meinen aktuellen Lehrveranstaltungen an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster, zu laufenden Studienkursen am Institut für Lehrerfortbildung sowie Termine für geplante Seminarveranstaltungen und Vorträge zu Themen der Kirchen- und Spiritualitätsgeschichte und anderen theologischen Fragestellungen.
Christen glauben, dass in der Heiligen Schrift und durch die Geschichte Gott zu den Menschen spricht. Dem großen Atem des Geistes Gottes möchte das Webinar nachspüren, das sich sich seit mehreren Semestern an der PTH um ausgewählte Texte der Bibel, der Kirchenväter und der spirituellen Tradition verschiedener Epochen bis heute widmet.
Im Wintersemester 2025/26 geht es um den Messials als zentrale Gestalt des Alten und Neuen Testaments. Die Messiaserwartungen Israels glauben Christen als in Jesus dem Christus erfüllt. Davon zu unterscheiden ist die Sicht des Judentums. Noch einmal anders sind heutige (profane) Vorstellungen von einem messianischen Heilsbringer. Als Referenten des Webinars begrüßen wir unseren Lehrbeauftragten für Exegese des Alten Testaments, Br. Johannes Roth OFM, sowie unseren Professor für Neutestamentliche Bibelwissenschaft, Prof. Dr. Gerhard Hotze.
Das offene Online-Angebot richtet sich an alle, die spirituell auf der Suche sind und Antworten aus den Quellen christlichen Glaubens finden möchten.
Leitung: Prof. Dr. Gerhard Hotze und Prof. Dr. Christian Uhrig
Termine: 16. April 2026, 21. Mai 2026, 18. Juni 2026, 16. Juli 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr über Zoom.
Referent: Br. Johannes Roth OFM / Prof. Dr. Gerhard Hotze.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich für das Webinar per Mail an.
Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen vor jeder Sitzung einen Zugangslink.
Das Webinar wird dauerhaft weitergeführt. In jedem Semester wird ein Ankertext aus der Bibel oder der Spiritualitätsgeschichte unterschiedlicher Epochen im Mittelpunkt stehen und in unterschiedlicher Weise zusammen mit den Teilnehmenden und weiteren externen Referierenden entfaltet werden.
„Herr, lehre uns beten“, so bitten die Jünger Jesus im Lukasevangelium (11,1). Jesus vertraut ihnen daraufhin das Vaterunser an und tritt somit auch als Gebetslehrer und als spiritueller Lehrer auf. Das Vaterunser ist bis heute das zentrale Gebet im Christentum. Aber bringt Beten überhaupt etwas? Gott hört mein Gebet doch gar nicht, und wenn doch, dann erhört er es aber nicht. So denken viele Menschen angesichts schlimmer globaler Krisen und Krieg in vielen Gegenden der Welt. So oft wird z.B. um eine gerechte Verteilung der Güter dieser Erde gebetet oder um den Frieden in der Welt gebetet, da müsste Gott doch endlich einmal handeln. Und auch im privaten Bereich machen Menschen häufig die Erfahrung, dass ihr Gebet nichts ändert und ihre Bitten nicht erhört werden. Was also bringt Beten? Dieser Frage wird sich das Seminar stellen und nach einer Antwort suchen, welche Bedeutung Beten für eine christliche Spiritualität hat und haben kann. Christliche Spiritualität ist aber mehr als Beten. Insofern wird das Seminar auch andere zentrale Aspekte aufzeigen und danach fragen, wie Christinnen und Christen auf den Ruf ihres Gottes antworten und die Beziehung zu Gott gestalten können – und wie das das eigene (Glaubens-) Leben verändern und bereichern kann.
Theologisches Seminar
13. - 15. November 2026
Hude 9
59519 Möhnesee
Anmeldung über das KAB Bildungswerk
Regelmäßig bin ich als Lehrbeauftragter des Institus für Lehrerfortbildung (IFL) an der Theologischen Fakultät Paderborn im Bereich der Fortbildung von Religionslehrkräften tätig. Meine Tätigkeit erstreckt sich auf Studientage zu unterschiedlichen kirchengeschichtlichen Themen im Rahmen von Zertifikatskursen für Katholische Religionslehre und Studienkursen zum Erwerb eines Weiterbildungsmasters im Fach Katholische Religionslehre.