Abschied – Vom geistlichen Sinn eines menschlichen Grundphänomens

Anfang Dezember hatte ich die Freude, beim diesjährigen Dies academicus der PTH Münster zu moderieren. Das diesjährige Thema lautete: Abschied – vom geistlichen Sinn eines menschlichen Grundphänomens.

Menschen nehmen Abschied. Unser Leben ist bestimmt von Auseinandergehen und Aufbruch, Trennung und Zurückbleiben. Damit verbunden ist die Erfahrung von Ende und Grenze. Das Abschiednehmen kann von unterschiedlicher Intensität sein – flüchtig oder schwer –, es kann mit unterschiedlichen Haltungen verbunden sein – mit Trauer oder Angst, Freude oder Hoffnung – und es kann sich auf ganz Verschiedenes richten: Sicherheiten und Denkgewohnheiten, Heimat, Freunde und geliebte Menschen. Auch der Lebensweg des Menschen ist begrenzt.

Man sagt zum Abschied „Adieu“ oder „Ade“. Das bedeutet: „Auf Gott hin“. Wie lassen sich Abschiede geistlich verstehen und gestalten? Welche Anstöße geben Heilige Schrift, Philosophie und die spirituelle Tradition? Auf welches zeitgeschichtliche Bewußtsein treffen diese Impulse? Und welche Rituale und Gewohnheiten können dabei helfen, Abschied zu nehmen – zumal wenn es im Tod um eine Trennung geht, die endgültig ist?

Der Studientag lud dazu ein, die verschiedenen Dimensionen des Phänomens Abschied geistlich zu erkunden. Referierende waren: Prof. Dr. em. Ludger Schwienhorst-Schönberger, PD Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr, Dr- Christoph Benke (hier im Bild), Magdalena Starke. 

Am Abend, im Rahmen des Actus academicus, hielt Dr. Gotthard Fuchs einen beeindruckenden Vortrag mit dem Titel "Werdet Vorübergehende. Das Zeitliche segnen." Den Vortrag können Sie auf dem YouTube Kanal der Hochschule oder unter diesem Beitrag ansehen: 

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